Ich also directly zum Computerzentrum - weiß ja jetzt schon, wo das ist. Admission Notice gezeigt, Foto schießen lassen und BEMM: Da warse:
Frisch gedruckt, mit 0 Guthaben, aber dafür mit einem Foto von mir - sogar mit Zeichen, die meinen Namen repräsentieren sollen (glaube ich zumindest). Vielleicht werde ich auch einfach beschimpft - wer weiß das schon?! Ich werde es in Erfahrung bringen.
Ich stelle fest: Sofern große, amerikanische Computerkonzerne keine Sabotage betreiben, geht in China alles sehr schnell.
Aber wie bereits erwähnt: Guthaben ist keines drauf. Wenn ich damit also bezahlen möchte (übrigens auch im Campus-Supermarkt bzw. allen), muss da Knote drauf! Ich also zum Schalter.
Problem: Alte Frau. Alte Frauen können nur Englisch, wennse einem was verkaufen wollen.
Diese hatte keine T-Shirts in allen Größen und bester Qualität - Baumwolle, nicht Polyester - und sie hatte auch keine Laserpointer oder Lollex (merkwürdig, die haben doch auch normale R-Laute in ihrer Sprache?! WAR DAS ETWA EINE JAPANERIN, DIE DAS GESAGT HAT??), weder Handyhüllen, noch Sonnenbrillen - sie kann also kein Englisch. Geht aber auch mit ohne Worte. Zumindest die Geste, einen Hundert-Yuan-Schein in die Karte stecken zu wollen, versteht man wohl überall.
Heute habe ich aber wieder nicht viel arbeiten können, da meine LEDs partout nicht leuchten wollten. So war ich auf meinen alternativen Debuggingmechanismus angewiesen: Luke. Der hängt natürlich nicht 24/7 vor dem PC, weswegen sich sowas immer hinzieht.
Parallel habe ich also meine nächste Touritour für das Wochenende geplant und privat programmiert. Es soll also zum Science and Technology Center gehen. Auch in das Aquarium und in den Century Park. Dann noch zum Fakemarkt. Alles liegt recht nahe beieinander - zumindest auf dem Metroplan. Dazu dann aber morgen mehr.
Weiterhin habe ich beschlossen, noch nach Nanjing, Beijing und Xi'an zu fahren. Raubt zwar viel Zeit im Zug, aber muss sein.
Wieso diese Orte?
Nanjing, weil es die frühere Hauptstadt ist und wegen der Gedenkstätte des Nanjing-Massakers von 1937. Zu letzterem ein Zitat (Wikipedia bzw. Nora Sausmikat: Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg. Unsere Opfer zählen nicht - Japans Vernichtungskrieg gegen China. S. 225-231. Recherche international (Hrsg.), Hamburg: Assoziation A 2005):
"Nach deren Aussagen schnitten die marodierenden japanischen Soldaten Frauen die Brüste ab, nagelten Kinder an Wände oder rösteten sie über offenem Feuer. Sie zwangen Väter ihre eigenen Töchter zu vergewaltigen und kastrierten chinesische Männer. Sie häuteten Gefangene bei lebendigem Leib und hingen Chinesen an ihren Zungen auf." - ist also kein Wunder, dass die die Japaner so anhaten.
Beijing, weil es die Hauptstadt ist - und weil die Hauptstadt Beijing ist. Außerdem geht es von dort aus auch zur Chinesischen Mauer bzw. zu einem (oder mehreren Abschnitten) dieser. Dort ist auch mehr Tradition zu sehen, als in Shanghai. Generell ist hier nicht viel von chinesischer Tradition zu spüren.
Xi'an, weil es von dort aus zur Terrakottaarmee geht.
Außerdem kann man wohl in allen Städten was sehen. Muss mal sehen, dass ich alles unter einen Hut bekomme, weil gerade Beijing viel Zeit beanspruchen wird. Zur Not arbeite ich halt die Woche von 0700 bis 2200 durch :D
Pekuniär kann es ja nun unmöglich schlimmer werden, als die Verhältnisse bei der Deutschen Bahn... Und selbst wenn - so oft bin ich nicht hier.
Noch etwas zu grünem Tee: Warm ist der nicht wirklich genießbar. Kann aber auch daran liegen, dass ich den billigsten hier habe :D - aber dafür kann man den kalt gut trinken.
Zum Schluss noch neue alte Kekse :)
Das ist die Packung. Selber Hersteller wie von den Kokusdingern. Vielleicht auch ein anderer, der genau dasselbe Design hat - wer blickt da denn noch durch?
Im Hintergrund sieht man übrigens meinen Tischmülleimer. Der dient zum Cachen des Mülls. Ich habe zwar keinen besonderen Algorithmus dafür, aber er ermöglich auf alle Fälle die Gesamtwegeminimierung zwischen Bad und Schreibtisch.
Als ich die Packung geöffnet hatte, sah das ungefähr so aus:
Und da dachte ich mir: Das ist mal eine effiziente Ausnutzung des Platzes. Keine unnötigen Zwischenräume wie z.B. bei diesen Schokobutterkeksen in Deutschland, nicht nochmal extra verpackt - einfach nur genauso viel drin, wie die Kubikzentimeter es zulassen. Schmecken auch nicht schlecht.
Ja, wirklich sehr effizient :)
AntwortenLöschenSabotasch...Sabotasch...die Computerkonzerne sabotieren den schnellen "Langen Marsch" (siehe Wikipedia) auf Cinas Überholspur!
AntwortenLöschenAlso doch WestWeltmacht "MicroSoft" gegen OstSupermacht "BigHard"! Wer macht das Rennen?
Nun endlich mit StudID, das ist doch mal was. Laß Luke ran zum Übersetzen der geheimnisvollen Zeichen auf der ID. Das Bild jedenfalls ist ECHT gut.
Drei Stätten...das ist enorm. Aber wann, wenn überhaupt, kommste noch mal dahin. Auf alle Fälle seeeeehr lohnenswert...
Effiziente Verpackung? Beispiel für Kleiderschrank?