Sonntag, 11. November 2012

Mehr Tee braucht die Stube - Oder: Tag 37

Heute habe ich den ersten Schritt zu einem funktionierenden TRACE gemacht. Ich konnte den Beispielcode des Herstellers kompilieren - das beschreibt übrigens den Vorgang des Übersetzens von einer Hochsprache wie C in den Binärcode, den der Prozessor liest. Ich finde Binärcode einfach nicht so intuitiv - deswegen schreibe ich lieber in C. Ist eine schlechte Angewohnheit - ich weiß :D Aber eigentlich schreibe ich nichtmal sehr viel selbst. Ich arbeite ja nicht umsonst modellgetrieben. Ich klicke einfach hier und dort etwas an und das bewirkt dann irgendwie, dass der Programmcode erstellt wird. Da pfusche ich dann laienhaft ein bisschen drin rum und ärgere mich dann, dass es nicht funktioniert.
Das alleine ist natürlich kein großer Schritt, aber dafür ein großer Schritt zu dem großen Schritt! Ich hab nämlich dadurch erfahren, was das Problem ist. War nämlich gar keine Bibliothek, die gefehlt hat! Den fehlenden Code im lsl-File habe ich dann einfach aus dem Beispiel kopiert (das mache ich immer so - ist zwar ein anderer Prozessor, aber irgendwie hatte ich bisher immer Glück damit - so auch dieses Mal!) Ich konnte endlich mein Programm wieder kompilieren! Juhu! Da ich mich momentan auf Butze aufhalte, kann ich das ganze aber nicht testen. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass das auf Anhieb funktioniert, aber immerhin habe ich schonmal alle Fehler wegbekommen. Klar, die Warnungen sind noch da - aber die sind gewollt. Die meisten beziehen sich ohnehin auf den Code des Herstellers...
Da ich jetzt nichts weiter machen kann, habe ich wieder Chinesisch gemacht. Zwei Lektionen sogar! Jetzt bin ich also dort angekommen, wo ich eingestiegen bin! Und da das nicht an Beschäftigung ausreichend ist (wie gesagt, ich gucke mir das nur an und lerne es nicht...) habe ich dann meine IT-Administrations-Übung gemacht. Ist immernoch nicht schwierig. Dauert halt immer ein bisschen, zumal ich diesen Ubuntumist auch noch in einer VM laufen lassen muss. Aber was beschwere ich mich - bin ja schon froh, dass ich überhaupt mit einem Linux arbeiten kann. Aber IT-Administration mit Windows ist auch weniger... toll...
Anschließend war ich nochmal einkaufen: Obst und Tee.
Der Tee ist ganz in Ordnung - 11 Yuan (1,38€) kostet die Packung. Ist ja sogar teurer als in Deutschland (zumindest kosten 25x3g 1,29€ bei Aldi)! Naja, man sollte erwähnen, dass die Packung hier eine Größe von 100x2g hat... Also fast dreimal größer - da fallen die 9 Cent nicht so ins Gewicht.

Wäsche waschen stand heute auch auf dem Plan. Im Hinblick auf das Wochenende und natürlich auch im Hinblick auf die fehlenden Klamotten im Schrank war das auch nötig. Ich sollte allerdings mangels Platz aufhören, zwei Waschmaschinen gleichzeitig zu nutzen - die ganze Bude ist voller nasser Wäsche. Fenster öffnen ist bei der Kälte auch nicht so dolle.
Ich habe sogar irrtümlich die falschen Klamotten mit nach oben genommen. Was wäscht da einer auch Weißwäsche mit Bettwäsche, so wie ich und das direkt neben mir?! Hab mich schon gewundert, woher der zweite Kopfkissenbezug kommt. Als ich die kleinen Socken gesehen habe, war allerdings allet klar: Entweder hat die Waschmaschine diesmal wider erwarten mit Wasser >20°C gewaschen oder ich sollte nochmal die Waschmaschinen überprüfen...

1 Kommentar:

  1. Fortschritte im Computerchinesisch, hervorragend! Glückwunsch! Das As hat wieder zugeschlagen, die Schritte werden größer.

    AntwortenLöschen