Freitag, 1. Februar 2013

Abschlussbericht Teil 2 - Tipps

Noch ein paar Tipps, die man sich zu Herzen nehmen kann, wenn man nach China/Shanghai/an die Tongji kommt.

  • Am besten, man lernt Chinesisch. China macht mehr Spaß, wenn man Chinesisch kann. Kaum ein Mensch auf der Straße (abgesehen von den Studenten und den Leuten, die das beruflich benötigen) kann irgendeine andere Sprache als Chinesisch. 
  • Wenn man an der Tongji ist, sollte man unbedingt einen Kurs besuchen - die sind kostenlos. Ich nehme momentan auch an einem Kurs in Deutschland teil - der kostet allerdings eine ganze Menge Geld... Also: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Dabei muss man allerdings bedenken, dass es sehr zeitaufwendig ist, die Zeichen zu lernen. Wenn man also nicht nur das Sprechen sondern auch Lesen und Schreiben lernen will, muss man eine Menge Zeit mitbringen.
  • Apropos mitbringen. Mitbringen sollte man nur Sachen, die man in China nicht günstig kaufen kann. Dazu gehören zum Beispiel Deos, Kaffee, Kakao oder Schokolade. Gegebenenfalls auch Schuhe und Hosen, falls man Größen hat, die man in Deutschland schon nicht so gut bekommt... T-Shirts, Pullis, Jacken, Winterzeug und Rucksäcke bekommt man recht günstig vor Ort. So spart man sich auf jeden Fall schon mal einige Kilos, die man mit Souvenirs füllen kann.
  • Mitbringen sollte man auch Gastgeschenke. Meiner Erfahrung nach bietet sich hier sehr die Schokolade an. Wie gesagt, ist die hier sehr teuer, aber irgendwie mag sie doch jeder. Ansonsten irgendwas kitschiges aus Deutschland - Chinesen stehen auf Kitsch. Das ganze dann in Rot/Gelb/Pink verpacken. Weiteres zum Schenken am besten Googlen - da kann man ne Menge falsch machen...
  • Wenn man auf dem Campus wohnt, bietet es sich an, ein Messer und eine Strippe zu kaufen. Man kann eine Menge Konstruktionen damit basteln! Und wenn es nur die Wäscheleine ist... UPDATE: Ganz vergessen: nehmt euch selber ein Patch-Kabel (RJ45, CAT5 - also Standard-Netwerkerkabel) mit! Kostet aufm Campus nur unnötig Geld.
  • Man sollte sich einen Kompass mitbringen :D Es hat sich oftmals bewährt, die Himmelsrichtung zu kennen.
  • Wer nach China kommt, sollte auf jeden Fall schon einmal mit Stäbchen gegessen haben. 
  • Es bietet sich an, Klopapier mitzuführen - öffentliche Toiletten haben sowas wohl nicht immer - ich hab euch gewarnt!
  • Wer eine Admission Notice hat, kann sofort eine Tongji-Karte beantragen (sollte man auch machen!) - das dauert nicht lange und es kostet weniger, wenn man Essen geht. Außerdem kann man damit im Campussupermarkt einkaufen gehen.
  • Wie schon gesagt, die Metrokarte sollte man definitiv sofort am Flughaufen kaufen (außer man fährt mit dem Maglev, dann reicht es, wenn man die Metrokarte erst an der Endhaltestelle des Maglevs kauft :D
  • Zum Thema Handykarten: Die kann man recht häufig irgendwo kaufen. Wer Internet nutzen möchte, sollte China-Unicom nutzen. Die unterstützen als einzige W-CDMA - also 3G. Der Rest nutzt TD-SCDMA - also auch 3G, aber anders. Das Ding ist, dass Handies vom europäischen Markt in der Regel kein chinesisches 3G (also TD-SCDMA) unterstützen. Ansonsten gibt es wohl noch so internationale Flatrates, aber ich denke, es ist das billigste, einfach eine China-Unicom-Karte zu nutzen. Im Gegensatz zum Internet sind SMS und Telefonie sehr günstig in China - solange man in derselben Provinz ist.... Roaming fällt immer an, wenn eine Karte aus der Provinz A in einer Provinz B (mit A!=B :D) verwendet wird oder wenn zwischen verschiedenen Provinzen kommuniziert wird.
Nun noch ein paar weitere Smartphonetipps:
  • Tourismusapps. Es gibt einige Apps (z.B. von Guidepal), die einen groben Überblick über die größten Städte (ggf. mit Umland) bieten. Wer nicht, wie ich, immer im Internet (travelwiki ist eine sehr gute Adresse) gucken will, kann sich so ein Ding installieren
  • Booking.com o.ä. - für Hotels oder Hostels oder andere Übernachtungsmöglichkeiten... Ich fand das ganz nützlich!
  • Fakemarktapp. Ganz interessant. Vor allem hat man eine Preisidee, die es zu unterbieten gilt :D
  • Pleco - absolute Killer-und-Survival-App. Pleco kann alles. Lesen, Sprechen, Schreiben, Übersetzen. Absolutes Muss! Das Ding hat mir sehr oft aus der Patsche geholfen.
  • Metropläne - es gibt auch Apps dafür. Oftmals sind die nur chinesisch, aber das geht auch nach einiger Zeit. Ist auf jedensten ganz nützlich, wenn man nicht weiß, wo man hin will oder wo man ist
  • Offline Wörterbücher. Fand ich auch sehr nützlich. Selbst mit Internetflatrate gibt es nicht überall Netz... abgesehen davon hatte ich keine Internetflatrate (wg. Roaming und so...) - ah ja genau, wer nur eine Provinzinternetflat hat, sollte sich vielleicht auch son Offline Wörterbuch zulegen. Ich musste mir mehrere installieren Englisch-Chinesisch, Deutsch-Englisch und andersrum....

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